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Die wichtigste Aufgabe von Schule ist es, die Kinder aufs Leben vorzubereiten ...

 

"Das Entscheidende für die Zukunft sind Sozial-und Handlungskompetenz der Jugendlichen. Die Bildungsaufgabe der Gegenwart heißt "Stärkung der Persönlichkeit".

Zitat UNESCO-Bericht "Zur Bildung für das 21. Jahrhundert"

Unsere Schüler aufs Leben vorzubereiten und ihnen dabei zu helfen, die notwendigen Schlüsselqualifikationen zu erwerben, ist das Ziel unseres Unterrichts Tag für Tag.

 

Grundlage unseres Unterrichts sind die sächsischen Lehrpläne, die 2004 völlig neu erarbeitet und 2009 noch einmal aktualisiert wurden.

 

Ziele der Lehrpläne:

 

  • grundlegender Wissenserwerb

 

  • vernetztes, strukturiertes, anwendungsbereites und anschlussfähiges Wissen
    • Die Schüler erwerben in der Grundschule die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen.
    • Sie entwickeln ihre Fähigkeit zu situationsangemessener, partnerbezogener Kommunikation.
    • Durch fächerverbindendes Arbeiten erleben die Schüler eine enge Verbindung zu ihrer Erfahrungswelt und lernen, Themen und Probleme mehrperspektivisch zu erfassen.

 

  • Kompetenzentwicklung

 

  •  Methodenkompetenz
    • Die Schüler lernen fachliche Methoden kennen (Beispiele: Verfahren zum Untersuchen von Sprache, Verfahren zum Umgang mit Nachschlagewerken, Anwenden bekannter Verfahren zum sinnverstehenden Lesen, Experimentieren als Methode zur gezielten Untersuchung, Wählen geeigneter Einheiten und Systematisieren von Einheiten)

 

  • Lernkompetenz
    • Sie eignen sich Lern- und Arbeitstechniken an, die es ihnen ermöglichen, den Lernprozess effektiv und zunehmend selbstständig zu gestalten. (Beispiele: Möglichkeiten zum Überarbeiten eigener Texte, Kennen von Formen des Informierens, Skizze als Lösungsstrategie, aus Fehlern lernen, individuelle Gedächtnisstützen)
    • Die Schüler entwickeln Interesse am Lernen und die Fähigkeit eigenes Lernen zu steuern.

 

  • Sozialkompetenz
    • Sie entwickeln die Fähigkeit, voneinander und miteinander zu lernen.
    • Die Schüler erleben Regeln und Normen des sozialen Miteinanders. Sie lernen dabei verlässlich zu handeln, Verantwortung zu übernehmen, mit Kritik umzugehen sowie Konflikte gewaltfrei zu lösen (Beispiele: sich informieren, sich unterhalten, mit anderen fühlen, sich zu einem Sachverhalt eine Meinung bilden, aktiv Zuhören, Einsicht in Regeln über das konkrete Handeln anbahnen, gemeinsames Finden und Erproben von Regeln, Organisation der Einzel-, Gruppen- und Partnerarbeit, Pünktlichkeit, gegenseitige Rücksichtnahme)

 

  • Werteorientierung

 

  • eigene Wertvorstellungen entwickeln
  • wertgeleitetes Handeln erlernen und erleben
  • Wissen über Werte aneignen
  • Wertsein und Wertschätzung sowie Anerkanntseins und Anerkennung erfahren
  • Beispiele: Gestalten einer vielfältigen Lesekultur, Medienerziehung - Einfluss von Werbung auf den Kauf bestimmter Produkte, verantwotungsvoller Umgang mit Tieren, Begegnung mit kultureller Verschiedenheit, Achtung vor Eigentum, Ehrlichkeit, kritischer Umgang mit Geld     

 

Guter Unterricht + 

Unterrichtsentwicklung unsere Hauptaufgabe

 

  • Alle 3 Zielstellungen (Wissenserwerb, Kompetenzentwicklung, Werteorientierung) sind gleich wichtig und finden in jeder Unterrichtsstunde Berücksichtigung.

 

  • Lernumgebungen sind so gestaltet, dass sie der aktiven Auseinandersetzung jedes einzelnen Kindes mit den verschiedenen Lerngegenständen dienen.

 

  • Lehrervorträge, Partner - und Gruppenarbeit, selbstgesteuerte Einzelarbeit, Selbst- und Fremdkontrolle sowie die Präsentation von Schülerarbeiten sind gleichberechtigte, strukturierte Lehr- und Lernformen, die zielorientiert im Unterricht in allen Fächern eingesetzt werden.

 

  • Die Schüler lernen im Unterricht anschaulich, handlungsorientiert und knüpfen dabei an ihre Erfahrungen und ihr Vorwissen an.

 

  • Eigene Wege finden, das Arbeiten und Lernen im unterschiedlichen Tempo, miteinander lernen, Kommunikation, Fehler machen und daraus lernen sowie sich Hilfen suchen, sind sehr erwünscht.

 

  • Naturgemäß ist der Lernprozess bei der Auseinandersetzung mit einem Stoffgebiet immer individuell. Unsere Schüler dürfen eigene Wege gehen und ihr Tempo selbst bestimmen .

 

  • Durch die Kommunikation mit dem Lehrer und mit anderen Kindern wird dafür gesorgt, dass trotz aller individuellen Unterschiede während des Lernprozesses am Ende gemeinsames Wissen vorhanden ist, welches von verschiedenen Kindern natürlich unterschiedlich beherrscht wird.
  • Selbständiges Lernen bedeutet aber nicht, dass die Kinder sich selbst überlassen sind und nur lernen was sie wollen. 

 

  • Das Gegenteil ist der Fall! Der Lehrer gibt Orientierung über die Lernaufgaben und deren Strukturierung. Gemeinsam mit den Schülern bespricht er Lösungswege, hilft bei der Vertiefung von Einsichten, der Herstellung von Verbindungen und fasst Gelerntes exakt zusammen.